<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"><channel><title><![CDATA[FIfF e.V.]]></title><description><![CDATA[Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung]]></description><link>https://blog.fiff.de/</link><image><url>https://blog.fiff.de/favicon.png</url><title>FIfF e.V.</title><link>https://blog.fiff.de/</link></image><generator>Ghost 5.76</generator><lastBuildDate>Sat, 29 Jun 2024 18:42:55 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.fiff.de/rss/" rel="self" type="application/rss+xml"/><ttl>60</ttl><item><title><![CDATA[Verlängert bis 7. Juli 2024: CfP für Schwerpunkt Datenschutz]]></title><description><![CDATA[Einladung zur Einreichung von Beiträgen für die FIfF-Kommunikation 3/2024]]></description><link>https://blog.fiff.de/schwerpunkt-datenschutz/</link><guid isPermaLink="false">65c921d55b3aae04822d36b1</guid><category><![CDATA[FIfF-Kommunikation]]></category><category><![CDATA[aktuell]]></category><dc:creator><![CDATA[FIfF]]></dc:creator><pubDate>Sun, 16 Jun 2024 10:00:00 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.fiff.de/content/images/2024/02/29723649810_8cb4a06489_w.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.fiff.de/content/images/2024/02/29723649810_8cb4a06489_w.jpg" alt="Verl&#xE4;ngert bis 7. Juli 2024: CfP f&#xFC;r Schwerpunkt Datenschutz"><p>Seit mehr als f&#xFC;nfzig Jahren gibt es dezidierte Datenschutzgesetze, das Bundesdatenschutzgesetz ist 45 Jahre alt, die EG-Datenschutzrichtlinie fast 30 und die EU-Datenschutz-Grundverordnung auch schon wieder f&#xFC;nf. Die Diskussion um die unerw&#xFC;nschten Eigenschaften und Auswirkungen moderner Informationen ist sogar noch &#xE4;lter, und selbst die informatische Forschung zu m&#xF6;glichen Gegen- und Schutzma&#xDF;nahmen geht der rechtlichen Regulierung zeitlich voraus. Gerade vor diesem Hintergrund &#xFC;berrascht es umso mehr, dass wir ganz offensichtlich noch weit entfernt davon sind, datenschutzfreundliche Systeme in der Breite zu entwickeln und in die Praxis zu bringen. Liegt das nur daran, dass die &#x201E;Digitalisierung&#x201C; selbst auch ein &#x201E;moving target&#x201C; ist, sich immer weiter entwickelt und dabei immer neue Herausforderungen produziert? Oder liegt es nicht auch daran, dass wir tats&#xE4;chlich &#xFC;berhaupt kein gemeinsames Verst&#xE4;ndnis des Problembereichs entwickelt haben, sondern mehr oder weniger unterschiedlichen Vorstellungen anh&#xE4;ngen und daher ebenso unterschiedliche Ziele verfolgen?</p><p>Im Heftschwerpunkt&#xA0;<em>Datenschutz</em>&#xA0;der FIfF-Kommunikation 3/2024 wollen wir einen Blick auf das breite Feld des Datenschutzes werfen. Wir sind auf der Suche nach dezidiert informatisch-technischen Perspektiven auf Problembeschreibung &amp; -analyse sowie Schutzma&#xDF;nahmen &amp; -mechanismen, nach Entwicklungsans&#xE4;tzen zur technischen Gestaltung von datenschutzfreundlichen Systemen, vor allem aber auch nach erfolgreichen Umsetzungen und deren Einsatz in der Praxis. Uns interessieren dabei aber nicht nur Erfolge, denn gerade auch aus gescheiterten Projekten k&#xF6;nnen wir viel lernen.</p><p>Wir freuen uns &#xFC;ber Arbeiten, die in alle Richtungen schauen: in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, auf die Sonnen- und die Schattenseiten, auf die Theorie und die Praxis, auf die Versprechungen und ihre (Nicht-)Umsetzungen, auf technische Systeme und Komponenten, auf Ans&#xE4;tze zur Systemgestaltung und praktische Erfahrungen in der Entwicklung, &#xFC;ber Fragen ebenso wie &#xFC;ber m&#xF6;gliche Antworten.</p><p>Die m&#xF6;glichen Themen sind so breit gef&#xE4;chert wie der Einsatz moderner Informationssysteme und die Auswirkungen auf Individuen, Gruppen, Organisationen und Gesellschaft: von Tracking im Internet &#xFC;ber die Bestrebungen zur Einf&#xFC;hrung einer umfassenden Chatkontrolle bis zu sogenannter &#x201E;K&#xFC;nstlicher Intelligenz&#x201C;, von Informationssystemen im Bildungs-, Gesundheits- oder Sozialbereich &#xFC;ber alte und neue Datenplattformen bis zu technikgest&#xFC;tzter zwischenmenschlicher oder Gruppenkommunikation, von Betreibern kleiner und gro&#xDF;er Informationssysteme &#xFC;ber deren Nutzer:innen bis zu jenen, die als Nichtnutzende von der Nutzung betroffen sind und dabei oft keine Einwirkungsm&#xF6;glichkeiten haben, von konkret betroffenen Grundrechten (etwa Informationsfreiheit, Meinungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit oder Nichtdiskriminierung) &#xFC;ber Operationalisierungsans&#xE4;tze zur &#xDC;berf&#xFC;hrung von normativen Vorgaben in konkrete Gestaltungen (etwa das Standard-Datenschutzmodell oder ISO-Standards wie 31700-1 und -2) bis konkreten technischen Umsetzungen und Systemen (etwa sogenannten &#x201E;Datenschutz-Cockpits&#x201C;, &#x201E;Einwilligungsagenten&#x201C;, Interventionsmechanismen oder einfach gut gestalteten, datenschutzfreundlichen Systemen). Ausschlie&#xDF;en w&#xFC;rden wir gerne nur klassische IT- und Datensicherheitsprobleme, -ans&#xE4;tze und -systeme, auch wenn sie von interessierter Seite, aber leider auch von Teilen der informatischen Community, als &#x201E;technischer Datenschutz&#x201C; verkauft werden.</p><p>Wir freuen uns &#xFC;ber Einreichungen von Beitr&#xE4;gen mit ca. 20.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) bis zum 16. Juni 2024 per E-Mail an J&#xF6;rg Pohle (<u>joerg.pohle [at] fiff.de</u>) und Stefan H&#xFC;gel (<u>sh [at] fiff.de</u>). Alle Beitr&#xE4;ge zum Schwerpunkt werden peer-reviewed, und die Autor:innen erhalten bis zum 21. Juli R&#xFC;ckmeldungen zu ihren Beitr&#xE4;gen. Die finalen Fassungen der Beitr&#xE4;ge sind bis zum 4. August einzureichen.</p><p>Wir freuen uns &#xFC;ber die Nutzung der Open-Access-Lizenz &#x201E;Creative Commons &#x2013; Namensnennung / CC BY&#x201C; f&#xFC;r Ihren Text und die verwendeten Bilder. Weitere Informationen finden sich im Leitfaden f&#xFC;r Autor:innen.</p><p><strong>Termine</strong></p><p>Einreichungsfrist: <strong>7. Juli 2024</strong><br>R&#xFC;ckmeldung vom Review: 21. Juli 2024<br>Redaktionsschluss / Einreichung der finalen Fassung: 4. August 2024</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Senkung der Hemmschwelle durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – Lavender und Co. sind als Kriegsverbrechen einzustufen]]></title><description><![CDATA[Positionspapier vorgestellt für die Aufklärung der Öffentlichkeit und als Grundlage für weitere Diskussionen und politische Forderungen.]]></description><link>https://blog.fiff.de/warnung-senkung-der-hemmschwelle-durch-kuenstliche-intelligenz/</link><guid isPermaLink="false">662fc5730c43b004dcf17286</guid><category><![CDATA[Stellungnahme]]></category><category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category><category><![CDATA[aktuell]]></category><dc:creator><![CDATA[FIfF]]></dc:creator><pubDate>Mon, 29 Apr 2024 16:55:04 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.fiff.de/content/images/2024/04/lavender.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.fiff.de/content/images/2024/04/lavender.png" alt="Senkung der Hemmschwelle durch den Einsatz von K&#xFC;nstlicher Intelligenz &#x2013; Lavender und Co. sind als Kriegsverbrechen einzustufen"><p><em>29.4.2024 &#x2013; Expert:innen im Bereich unbemenschter Systeme fordern, die Praxis des &#x201E;Targeted Killing&#x201C; mit unterst&#xFC;tzenden KI-Systemen als Kriegsverbrechen einzustufen. Die derzeitige Nutzung von intelligenten Systemen und Mensch-Maschine-Schnittstellen in geheimdienstlichen und milit&#xE4;rischen Sicherheitsapparaten muss gestoppt werden.</em><br><br>Aktuelle Berichte &#xFC;ber den Einsatz von KI und intelligenten Waffensystemen in der derzeitigen milit&#xE4;rischen Eskalation in Nahost haben verschiedene Expert:innen im Bereich von Informatik und unbemenschten Waffensystemen herausgefordert, sich mit dem aktuellen Missbrauch komplexer informationsverarbeitender Systeme (KI) bei milit&#xE4;rischer Gewaltanwendung auseinanderzusetzen.</p><p>Sie stellen nun ein <a href="https://blog.fiff.de/content/files/2024/04/2024_04_29_Stellungnahme-lavender.pdf" rel="noreferrer">Positionspapier</a> vor, das der Aufkl&#xE4;rung der &#xD6;ffentlichkeit und als Grundlage f&#xFC;r weitere Diskussionen und politische Forderungen dienen soll.</p><p>&#x201E;<em>Die technisch erzeugte Dehumanisierung in derzeit gef&#xFC;hrten Kriegen und Konflikten weltweit muss gestoppt werden. Ein Schutz der Zivilbev&#xF6;lkerung kann durch die sinkende Hemmschwelle beim Einsatz komplexer informationsverarbeitender Systeme immer weniger gew&#xE4;hrleistet werden</em>&#x201C;, sagt Christian Heck vom Forum InformatikerInnen f&#xFC;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) e. V.</p><p>Aus ihren Recherchen schlie&#xDF;en die Expert:innen, dass eine klare Trennung von menschlicher und maschineller Handlungs- und Entscheidungsmacht schon heute in den h&#xE4;ufigsten F&#xE4;llen nicht mehr zu setzen sei. Sie beobachten, dass Kontrollmechanismen f&#xFC;r informationstechnische Dual Use G&#xFC;ter und f&#xFC;r halbautonome und autonome Waffensysteme immer schwieriger umzusetzen sind.</p><p>Kritik &#xFC;ben sie auch an den derzeitigen Regulierungsbestrebungen. &#x201E;<em>Wir sehen in den derzeitigen europ&#xE4;ischen Regulierungsversuchen bei Forschung, Design und Gebrauch von KI-Technologien eine Leerstelle im milit&#xE4;rischen und sicherheitsbeh&#xF6;rdlichen Gebrauch. Weder der AI-Act noch der aktuelle Entwurf f&#xFC;r die KI-Konvention bieten hierf&#xFC;r Schutz- und Rechtsrahmen. Im Gegenteil: Sie sehen mehrere Klauseln f&#xFC;r breite Ausnahmen bei der Entwicklung und Anwendung im Bereich der &apos;nationalen Sicherheit&apos; vor</em>&#x201C;, so Rainer Rehak, Ko-Vorsitz des FIfF.</p><h3 id="pressekontakt">Pressekontakt</h3><p><em>F&#xFC;r den AK gegen bewaffnete Drohnen:</em><br>- Susanne <strong>Grabenhorst</strong> &lt;s (dot) grabenhorst (&#xE4;t) jpberlin (dot) de&gt;</p><p><em>F&#xFC;r das FIfF:</em><br>- Rainer <strong>Rehak</strong> &lt;rainer (dot) rehak (&#xE4;t) fiff (dot) de&gt;</p><p><em>F&#xFC;r die </em><a href="https://www.imi-online.de/2024/04/29/warnung-vor-einer-senkung-der-hemmschwelle-durch-den-einsatz-von-kuenstlicher-intelligenz/?ref=blog.fiff.de" rel="noreferrer"><em>IMI</em></a><em>:</em><br>- Christoph <strong>Marischka</strong> &lt;imi (&#xE4;t) imi-online (dot) de&gt;</p><h3 id="hier-die-stellungnahme-im-volltext-als-pdf">Hier die Stellungnahme im Volltext als PDF:</h3><div class="kg-card kg-file-card"><a class="kg-file-card-container" href="https://blog.fiff.de/content/files/2024/04/2024_04_29_Stellungnahme-lavender.pdf" title="Download" download><div class="kg-file-card-contents"><div class="kg-file-card-title">2024_04_29_Stellungnahme-lavender</div><div class="kg-file-card-caption"></div><div class="kg-file-card-metadata"><div class="kg-file-card-filename">2024_04_29_Stellungnahme-lavender.pdf</div><div class="kg-file-card-filesize">396 KB</div></div></div><div class="kg-file-card-icon"><svg viewbox="0 0 24 24"><defs><style>.a{fill:none;stroke:currentColor;stroke-linecap:round;stroke-linejoin:round;stroke-width:1.5px;}</style></defs><title>download-circle</title><polyline class="a" points="8.25 14.25 12 18 15.75 14.25"/><line class="a" x1="12" y1="6.75" x2="12" y2="18"/><circle class="a" cx="12" cy="12" r="11.25"/></svg></div></a></div><h3 id="%C3%BCber-das-fiff">&#xDC;ber das FIfF</h3><p>Das Forum InformatikerInnen f&#xFC;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) e. V. ist ein deutschlandweiter Zusammenschluss von Menschen, die sich kritisch mit Auswirkungen des Einsatzes der Informatik und Informationstechnik auf die Gesellschaft auseinandersetzen. Unsere Mitglieder arbeiten &#xFC;berwiegend in informatiknahen Berufen, vom IT-Systemelektroniker bis hin zur Professorin f&#xFC;r Theoretische Informatik. Das FIfF wirkt in vielen technischen und nicht technischen Bereichen der Gesellschaft auf einen gesellschaftlich reflektierten Einsatz von informationstechnischen Systemen zum Wohle der Gesellschaft hin. Zu unseren Aufgaben z&#xE4;hlen wir &#xD6;ffentlichkeitsarbeit sowie Beratung und das Erarbeiten fachlicher Studien. Zudem gibt das FIfF viertelj&#xE4;hrlich die &#x201E;FIfF-Kommunikation &#x2013; Zeitschrift f&#xFC;r Informatik und Gesellschaft&#x201C; heraus und arbeitet mit anderen Friedens- sowie B&#xFC;rgerrechtsorganisationen zusammen. <a href="https://www.fiff.de/about/?ref=blog.fiff.de">Hier finden sich unsere 10 Werte.</a></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Kriegstüchtig?  Friedensfähig!]]></title><description><![CDATA[FIfF unterzeichnet Abschlusserklärung des bundesweiten Zivilklausel-Kongresses]]></description><link>https://blog.fiff.de/kriegstuchtig-friedensfahig/</link><guid isPermaLink="false">663675088fa0c805212c2902</guid><category><![CDATA[Stellungnahme]]></category><category><![CDATA[Zivilklausel]]></category><category><![CDATA[aktuell]]></category><dc:creator><![CDATA[FIfF]]></dc:creator><pubDate>Sat, 04 May 2024 18:02:52 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.fiff.de/content/images/2024/05/Bildschirmfoto-2024-05-04-um-20.13.45.png" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.fiff.de/content/images/2024/05/Bildschirmfoto-2024-05-04-um-20.13.45.png" alt="Kriegst&#xFC;chtig?  Friedensf&#xE4;hig!"><p>Vereint in der &#xDC;berzeugung, dass eine Welt ohne die Logik der Gewalt mo&#x308;glich und no&#x308;tig ist; entschlossen fu&#x308;r eine international kooperative Entwicklung der Menschheit einzutreten, stellen wir uns, als Forschende, Lehrende und Lernende in den Hochschulen der gegenwa&#x308;rtigen Militarisierung der Gesellschaft und der &#xD6;ffnung der Hochschulen fu&#x308;r das Milita&#x308;rische entschieden entgegen. </p><p>Auf Basis der Niederringung des Faschismus und im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen bilden das Friedensgebot des Grundgesetzes und die Unantastbarkeit der Wu&#x308;rde des Menschen den zukunftsweisenden Horizont fu&#x308;r die Verwirklichung einer dem Menschen zugewandten weltweiten Entwicklung. Dieser fortwa&#x308;hrende Anspruch ist auch 75 Jahre nach Verabschiedung des Grundgesetzes hoch aktuell. In diesem Geiste sind u&#x308;ber viele Jahrzehnte Zivilklauseln an u&#x308;ber 70 Hochschulen erka&#x308;mpft worden. Sie sind Selbstverpflichtungen der Hochschulen, zu einer friedlichen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen und fu&#x308;r zivile Zwecke zu lehren, zu lernen und zu forschen. </p><p>Mit der milita&#x308;rischen &#x201E;Zeitenwende&#x201C; in Hochschule und Gesellschaft, der postulierten Alternativlosigkeit der Gewalt und der aggressiven Rhetorik zur Kriegsertu&#x308;chtigung werden die Lehren aus der deutschen Geschichte und das Verma&#x308;chtnis aus &#x201E;Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!&#x201C; ins Gegenteil verkehrt, die Gesellschaft verroht und extrem rechten Gesellschaftsentwu&#x308;rfen und Menschenbildern abermals Tu&#x308;r und Tor geo&#x308;ffnet. </p><p>Wir weisen die gegenwa&#x308;rtigen drastischen Versuche von Ru&#x308;stungskonzernen und ihren politischen Wortfu&#x308;hrern in Bund und La&#x308;ndern entschieden zuru&#x308;ck, die o&#x308;ffentlichen Hochschulen fu&#x308;r milita&#x308;rische Zwecke zu o&#x308;ffnen und die Zivilklauseln zu unterminieren, um Wissenschaft in den Dienst von Sicherheits- und Geopolitik zu stellen. Wir wollen zivil fu&#x308;r die kooperative Gestaltung einer friedlichen Welt arbeiten, lernen und forschen! So wie es die Vereinten Nationen im kollektiven Beschluss zur Verwirklichung menschenwu&#x308;rdiger Lebensverha&#x308;ltnisse weltweit in 17 Nachhaltigkeitszielen bereits gefasst haben!</p><h3 id="internationale-kooperationen-und-wissenschaftsdiplomatie-ausbauen">Internationale Kooperationen und Wissenschaftsdiplomatie ausbauen! </h3><p>Wir fordern eine Abkehr von Abschottungs- und Blockbildungspolitik auch in der Wissenschaft. Die Lo&#x308;sungen der gegenwa&#x308;rtigen globalen Krisen sind unmittelbare und existentielle Menschheitsfragen und ko&#x308;nnen nur international und kooperativ produktiv beantwortet werden. Internationale Wissenschaftskooperationen waren u&#x308;ber Jahrzehnte ebnend fu&#x308;r Zivilisierung, Abru&#x308;stungsvertra&#x308;ge und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Erkenntnissen und Technologien. Sie sind wirksamer Teil von Vo&#x308;lkerversta&#x308;ndigung und zur Lo&#x308;sung der Probleme im Interesse der gro&#xDF;en Mehrheit in allen La&#x308;ndern. Diese Potentiale mu&#x308;ssen gegenwa&#x308;rtig mehr denn je neu ausgebaut werden, unter anderem: </p><blockquote>Die Zivilklauseln sind auszubauen, sie bilden verallgemeinerungswu&#x308;rdige Kriterien fu&#x308;r internationale Kooperationen nicht nur mit China, sondern ebenso mit der Tu&#x308;rkei, mit dem Iran, Israel, Frankreich oder den USA. Mit allen Kooperationspartnern ist rein zivil zu wirken und auf eine Welt des Friedens zu orientieren. </blockquote><blockquote>Fu&#x308;r den Abbau von Feindbildern und die Arbeit am Stopp des Klimawandels sind die Wissenschaftskooperationen mit Russland wieder aufzunehmen.&#xA0;</blockquote><blockquote>Die vollst&#xE4;ndige Zerst&#xF6;rung der Hochschulen in Gaza erfordert einen intensivierten Einsatz der Wissenschaftsgemeinschaft fu&#x308;r Frieden und einen umgehenden Wiederaufbau. Wissenschaftliche Kooperationen sowohl mit Hochschulen in Israel wie auch in Gaza und in der Westbank mu&#x308;ssen gef&#xF6;rdert werden und einen Beitrag zur V&#xF6;lkerverst&#xE4;ndigung leisten.</blockquote><h3 id="wissenschaft-von-allen-f%C3%BCr-alle-soziale-und-demokratische-%C3%B6ffnung-der-hochschulen">Wissenschaft von allen f&#xFC;r alle: Soziale und demokratische &#xD6;ffnung der Hochschulen!&#xA0;</h3><p>Die Hochschulen werden seit Jahrzehnten unterfinanziert, in Wettbewerbsmechanismen gedra&#x308;ngt und entdemokratisiert. Die Wissenschaft muss von den Logiken des Marktes befreit werden, damit Forschende, Lehrende wie Lernende zu einer humanen, friedlichen und demokratischen Entwicklung des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der internationalen Beziehungen beitragen ko&#x308;nnen.&#xA0;</p><p>Eine solche positive Freiheit der Wissenschaft hat materielle Voraussetzungen: Hochschulen mu&#x308;ssen bedarfsgerecht &#xF6;ffentlich grundfinanziert und Wettbewerbsmechanismen wie die Exzellenzinitiative zuru&#x308;ckgedr&#xE4;ngt werden. Damit die Hochschulen zur Bildung mu&#x308;ndiger, humanistisch eingreifender Menschen beitragen, mu&#x308;ssen Arbeitsverh&#xE4;ltnisse entprekarisiert, Studierende sozial abgesichert und Studieng&#xE4;nge vom Pru&#x308;fungsmarathon befreit werden. Die Entscheidungen in den Hochschulen mu&#x308;ssen in demokratischen Gremien gef&#xE4;llt werden. Nur demokratisch und sozial verfasst k&#xF6;nnen Universit&#xE4;ten ein gesellschaftlich verantwortliches Handeln ihrer Mitglieder und die kritische Reflexion der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen der Zeit f&#xF6;rdern.</p><h3 id="wir-nehmen-die-geschichte-selber-in-die-hand">Wir nehmen die Geschichte selber in die Hand!&#xA0;</h3><p>Vergangenheit und Gegenwart zeigen: ohne Indienstnahme und Beteiligung von Wissenschaftlern ist kein Krieg vorzubereiten und zu fu&#x308;hren! </p><p>Wir stehen jeder Zersto&#x308;rung gesellschaftlicher Entwicklungsperspektiven entgegen. Wir haben besseres vor: In unserem Interesse ist jene Wissenschaft, mit der wir fu&#x308;r internationale Abru&#x308;stung, Versta&#x308;ndigung und Kooperation, sowie fu&#x308;r die soziale und o&#x308;kologische Erneuerung des Zusammenlebens als notwendige Voraussetzungen fu&#x308;r eine lebenswerte Zukunft aller Menschen eintreten.&#xA0;</p><p>Wenn sich dagegen aktuell z.B. die bayrische Landesregierung anschickt, das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit verfassungswidrig abzu-schaffen, indem sie ein Verbot von Zivilklauseln plant und Hochschulen und Schulen dazu verpflichten mo&#x308;chte, mit der Bundeswehr zu kooperieren, sagen wir: </p><p><strong>Nicht mit uns!&#xA0;</strong></p><p><strong>Das Lernen und Forschen f&#xFC;r eine menschenw&#xFC;rdige Entwicklung erfordert erst recht: Zivilklauseln &#xFC;berall! Daf&#xFC;r wirken wir und fordern alle auf, mitzutun!&#xA0;</strong></p><p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.zivilklausel.de/?ref=blog.fiff.de" rel="noreferrer">www.zivilklausel.de</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Perspektiven, Zukunftsvisionen, Chancen, Utopien]]></title><description><![CDATA[FIfF-Kommunikation 1/2024 erschienen]]></description><link>https://blog.fiff.de/fiffkon2023-perspektiven-zukunftsvisionen-chancen-utopien/</link><guid isPermaLink="false">662fd9a40c43b004dcf17306</guid><category><![CDATA[FIfF-Kommunikation]]></category><category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category><category><![CDATA[Weizenbaum-Studienpreis]]></category><category><![CDATA[aktuell]]></category><dc:creator><![CDATA[FIfF]]></dc:creator><pubDate>Mon, 29 Apr 2024 17:35:06 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.fiff.de/content/images/2024/05/2024_1_FK_cover.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.fiff.de/content/images/2024/05/2024_1_FK_cover.jpg" alt="Perspektiven, Zukunftsvisionen, Chancen, Utopien"><p>Wie in jedem Jahr ist auch 2024 die erste Ausgabe der FIfF-Kommunikation der FIfF-Konferenz gewidmet, die am 3.-5. November 2023 am Ostkreuz in Berlin stattfand.&#xA0;</p><p>Die Beitr&#xE4;ge zu diesem Schwerpunkt wurden von Hans-J&#xF6;rg Kreowski und Margita Zallmann zusammengestellt: &#x201E;Die Herausforderungen der Informatik werden nur allzuoft hinsichtlich der Gefahren, Risiken, unerfu&#x308;llbaren Verhei&#xDF;ungen und Dystopien der Digitalisierung betrachtet. Doch wie kann das FIfF dazu beitragen, eine kritische Informatik konstruktiv mit einer positiven Ausrichtung zu vereinen? Welche Perspektiven, Zukunftsvisionen, Chancen, Utopien und Inspirationen fu&#x308;r Umbruch und Aufbruch k&#xF6;nnen herausgearbeitet werden? Aufgrund der Ru&#x308;ckmeldungen aus der Mitgliedschaft haben sich drei Schwerpunkte herauskristallisiert: Cyberpeace, Information und Nachhaltigkeit und Entwicklungen der Ku&#x308;nstlichen Intelligenz.&#x201C;</p><p>Besonderes Gewicht hat dabei der erste Schwerpunkt angesichts des fortdauernden Krieges der Russischen F&#xF6;deration gegen die Ukraine und des zum Zeitpunkt der Konferenz gerade vier Wochen zuru&#x308;ckliegenden Terrorakts der Hamas gegen Israel und der darauf folgenden Bombardierung des Gazastreifens: &#x201E;Seit zehn Jahren greift die Cyberpeace-Kampagne des FIfF das Bedrohungspotenzial durch Cyberangriffe auf und mittlerweile generell die Gefahren durch zunehmende Aufru&#x308;stung mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik&#x201C;, schreiben sie weiter. &#x201E;Angesichts proklamierter ,Zeitenwende&#x2019; und ,Kriegstu&#x308;chtigkeit&#x2019; ist das FIfF gefordert, die Risiken durch den milit&#xE4;rischen Einsatz von Ku&#x308;nstlicher Intelligenz und (teil-)autonomen Waffen zu thematisieren und den Diskurs daru&#x308;ber mitzugestalten.&#x201C; Ingesamt wurde deutlich, dass die unterschiedlichen Bereiche viele Querverbindungen haben und zusammengedacht werden mu&#x308;ssen.</p><p>Im Rahmen der FIfF-Konferenz wurde auch der Weizenbaum-Studienpreis verliehen. In diesem Jahr wurden damit zwei Arbeiten ausgezeichnet, die unausweichliche &#xDC;berwachung aus zwei Perspektiven betrachten: Die problematische Forderung nach ,Digitaler Mu&#x308;ndigkeit&#x2019; und die damit verbundene Abw&#xE4;lzung der Verantwortung fu&#x308;r &#xDC;berwachung auf Nutzer:innen, die dieser Verantwortung aufgrund der fortgeschrittenen &#xDC;berwachungsmethoden nicht mehr gerecht werden k&#xF6;nnen, und die Auswirkung der &#xDC;berwachungstechniken auf Unbeteiligte &#x2013; Menschen, die die Technik selbst nicht nutzen, ihr aber aufgrund ihrer Allgegenw&#xE4;rtigkeit dennoch nicht entgehen k&#xF6;nnen. Die Laudationes und Beitr&#xE4;ge der Preistr&#xE4;gerinnen sind ebenfalls in diesem Heft enthalten.</p><p>Marie-Theres Tinnefeld erinnert an Joseph Weizenbaum und an seine Idee einer Friedensinformatik, die er auch bei der Gru&#x308;ndung des FIfF verfolgt hat. Weizenbaum hat sich stets fu&#x308;r Frieden, Freiheit und Toleranz eingesetzt. Die Autorin setzt dies in Beziehung zum wieder wachsenden Antisemitismus und dem Krieg im Gazastreifen &#x2013; sie fragt, ob es fu&#x308;r ihn nicht eine Herausforderung gewesen w&#xE4;re, einen solidarischen Zusammenhang zwischen Israel und Pal&#xE4;stina zu stiften.</p><p>Auch u&#x308;ber die FIfF-Konferenz hinaus bleibt die Ku&#x308;nstliche Intelligenz eines unserer zentralen Themen. Rainer Rehak unternimmt eine kritische Einordnung aktueller Narrative zwischen Macht und Mythos: &#x201E;Der Einsatz von KI-Technologien ver&#xE4;ndert tats&#xE4;chlich unsere Gesellschaften, aber nicht so, wie oft &#x2013; wahlweise utopistisch oder dystopisch &#x2013; argumentiert wird. Die Rettung der Menschheit durch eine leistungsstarke, mithin gute KI steht ebenso wenig zu erwarten wie die drohende Ausl&#xF6;schung der Menschheit durch eine unkontrollierbare, mithin b&#xF6;se Superintelligenz.&#x201C; Er nennt stattdessen eine Reihe von Folgen und Gefahren dieser Technologien, die Gegenstand gesellschaftlicher Debatten sein mu&#x308;ssen, wie die Strukturver&#xE4;nderung des Arbeitsmarktes, die einseitige Macht- und Produktivit&#xE4;tssteigerung weniger Firmen, die Ausweitung personalisierter &#xDC;berwachung oder die Implikationen milit&#xE4;rischer KI-Nutzung. Mit der Regulierung der Ku&#x308;nstlichen Intelligenz auf EU-Ebene, dem AI Act, und den damit verbundenen Fragen setzen sich Daniel Leisegang, Chris K&#xF6;ver und Sebastian Meineck von netzpolitik.org auseinander. Vor einer weiteren Eskalation des Kriegs im Weltraum warnen Dieter Engels, Ju&#x308;rgen Scheffran und Ekkehard Sieker in ihrem Beitrag. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der Spannungen zwischen China und den USA sei es fu&#x308;nf vor zw&#xF6;lf.&#xA0;</p><p>Die Demokratie gegen den zunehmenden Rechtsextremismus zu verteidigen, fordert zuletzt Dagmar Boedicker in ihrem Beitrag: &#x201E;Wir alle, die wir gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nicht tolerieren, sondern den Respekt fu&#x308;r die anderen hegen, den wir fu&#x308;r uns erwarten, wir sollten zeigen, dass wir aus der deutschen Geschichte gelernt haben.&#x201C; Als Schritte dahin nennt sie das Verbot rechtsextremer Parteien und das Unterbinden deren Finanzierung.</p><h2 id="zur-ausgabe-12024">Zur Ausgabe 1/2024</h2><ul><li><a href="https://cloud.fiff.de/s/DX7xZenQ7jWp2ZB?ref=blog.fiff.de" rel="noreferrer">Lesen / Herunterladen (PDF, 84 S.)</a></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[FIfF-Konferenz 2024]]></title><description><![CDATA[Vom 25.-27. Oktober 2024 findet die FIfF-Konferenz an der Hochschule Bremerhaven statt.]]></description><link>https://blog.fiff.de/fiff-konferenz-2024/</link><guid isPermaLink="false">662fcafa0c43b004dcf172b1</guid><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category><category><![CDATA[aktuell]]></category><dc:creator><![CDATA[FIfF]]></dc:creator><pubDate>Mon, 29 Apr 2024 16:37:06 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.fiff.de/content/images/2024/04/fiffkon.jpg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<img src="https://blog.fiff.de/content/images/2024/04/fiffkon.jpg" alt="FIfF-Konferenz 2024"><p>Vom <strong>25.-27. Oktober 2024</strong> findet die <strong>FIfF-Konferenz</strong> #FIfFKon2024 an der <strong>Hochschule Bremerhaven</strong> statt.&#xA0;Das FIfF feiert in diesem Jahr sein <strong>40-j&#xE4;hriges Bestehen</strong>.</p><p>Die #FIfFKon2024 widmet sich dem Thema</p><h3 id="nachhaltigkeit-in-der-it-green-coding-%E2%80%93-open-source-%E2%80%93-green-by-it"><strong>Nachhaltigkeit in der IT<br>green coding &#x2013; open source &#x2013; green by IT</strong></h3><p>Der Fokus dieser Tagung soll darauf liegen, wie wir nachhaltigere Ans&#xE4;tze innerhalb der IT verfolgen k&#xF6;nnen und welche Rolle Open-Source-Projekte dabei spielen.&#xA0;Neben IT-Projekten, die das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen unterst&#xFC;tzen, geht es bei der #FIfFKon2024 vor allem darum, wie Software und Hardware selbst nachhaltiger gestaltet werden k&#xF6;nnen. Dies ist umso dringlicher, als Digitale Technologien und Infrastrukturen f&#xFC;r einen betr&#xE4;chtlichen Anteil der CO2-Emissionen verantwortlich sind.</p><p>Wie kann also aus Sicht der Informatik einer Entwicklung entgegengewirkt werden, bei der Digitalisierung eher ein Teil des Problems als ein Teil der L&#xF6;sung ist?&#xA0;</p><p>Ein Einsparen von Hardwareressourcen gelingt am besten durch ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte, also durch &#x201E;Software, die schonend mit Hardware-Ressourcen umgeht, energiesparsam und auf &#xE4;lterer Hardware lauff&#xE4;hig und langfristig updatef&#xE4;hig ist&#x201C;, wie es in der Umweltpolitischen Digitalagenda des BMU im Zusammenhang mit dem Zertifikat Blauer Engel hei&#xDF;t.&#xA0;<br>Wie kann also Software so programmiert werden, dass sie sparsam mit Ressourcen umgeht? Wie k&#xF6;nnen digitale Infrastrukturen nachhaltig gestaltet werden? Welche Rolle kann dabei Open Source Software spielen, die sich ja durch Transparenz, Anpassbarkeit und Austauschbarkeit auszeichnet?</p><p>Die &#xF6;kologischen und sozialen Folgen der Rohstoffgewinnung f&#xFC;r digitale elektronische Ger&#xE4;te stellen ein weiteres Problem der Digitalisierung dar. Um den Bedarf an neuen Ger&#xE4;ten und Komponenten zu reduzieren, werden daher in immer mehr Bereichen Richtlinien f&#xFC;r Reparierbarkeit, Wiederverwertbarkeit, modulares Design u.&#xE4;. eingef&#xFC;hrt.&#xA0;Wie k&#xF6;nnen repair-, share-, reuse-, refurbish-Ans&#xE4;tze bei Gestaltung und Nutzung digitaler Ger&#xE4;te etabliert werden?</p><p>Mit diesem Themenspektrum m&#xF6;chten wir uns bei der diesj&#xE4;hrigen FIfFKon in Bremerhaven besch&#xE4;ftigen und diskutieren, wie wir als Informatiker:innen nachhaltige Gestaltungsans&#xE4;tze von Software und Hardware (weiter)entwickeln k&#xF6;nnen. Neben einigen Vortr&#xE4;gen sollen vorzugsweise (Hands-on-)Workshops angeboten werden, in denen praktische Beispiele und L&#xF6;sungsans&#xE4;tze interaktiv gezeigt, entwickelt und ausprobiert werden k&#xF6;nnen. Daf&#xFC;r k&#xF6;nnen einige Informatik-Labore der Hochschule genutzt werden. Auch Vorschl&#xE4;ge zu Beitr&#xE4;gen in anderen Formaten nehmen wir gerne entgegen.</p><p>Wir freuen uns &#xFC;ber Vortrags- und Workshopangebote zu Themen wie:&#xA0;</p><ul><li>Ressourcen-sparsames Programmieren</li><li>Gestaltung nachhaltiger Infrastrukturen</li><li>Recycling und Upcycling in der Software- und Hardware-Entwicklung</li><li>Refurbishing von IT-Ger&#xE4;ten</li><li>Beitrag von Open Source, offenen Schnittstellen und offenen Standards zu l&#xE4;ngeren Software- und Hardware-Lebenszyklen</li><li>umwelt- und klimaschutz-relevante IT-Anwendungen</li><li>Nachhaltigkeit versus (Auf-)R&#xFC;stung</li></ul><p>Neben dem skizzierten Schwerpunkt sind Beitr&#xE4;ge zu weiteren FIfF-Themen wie immer herzlich willkommen. Durch die Workshops und Beitr&#xE4;ge erhoffen wir uns Diskussionen dar&#xFC;ber</p><ul><li>ob und wie durch Open Source Software der CO2-Verbrauch von IT-Systemen reduziert werden kann</li><li>inwiefern Open Source die Gestaltung digital souver&#xE4;ner und langlebiger Infrastrukturen in Unternehmen, (&#xF6;ffentlichen) Verwaltungen und Hochschulen unterst&#xFC;tzt</li><li>und wie wir als FIfF Open Source Projekte st&#xE4;rken k&#xF6;nnen.</li></ul><p>Die Workshops und Sessions finden am Samstag statt. Wir erbitten Vortrags- und Workshopangebote formlos per E-Mail an&#xA0;fiffkon24@fiff.de</p><p>Bei dieser Jahrestagung werden wir auch den 40. Geburtstag des FIfF feiern.</p><p><strong>Aktuelle Informationen unter </strong><a href="https://2024.fiffkon.de/?ref=blog.fiff.de" rel="noreferrer"><strong>2024.fiffkon.de</strong></a><strong>.</strong></p>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ewiger Frieden?]]></title><description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde des FIfF, liebe Mitglieder,
als der Kalte Krieg anfang der 1990er-Jahre endete, hofften wir, dass damit auch die Zeit militärischer Konflikte an ein Ende gekommen sei. Wie wir heute wissen, war diese Hoffnung trügerisch ...]]></description><link>https://blog.fiff.de/ewiger-frieden/</link><guid isPermaLink="false">660c722a0c43b004dcf17135</guid><category><![CDATA[Brief]]></category><category><![CDATA[FIfF-Kommunikation]]></category><category><![CDATA[aktuell]]></category><dc:creator><![CDATA[Stefan Hügel]]></dc:creator><pubDate>Tue, 02 Apr 2024 21:51:03 GMT</pubDate><media:content url="https://blog.fiff.de/content/images/2024/04/stefan.jpeg" medium="image"/><content:encoded><![CDATA[<blockquote>There&apos;s no such thing as a winnable war / <br>it&apos;s a lie we don&apos;t believe anymore <br>(Sting, vor langer Zeit)</blockquote><img src="https://blog.fiff.de/content/images/2024/04/stefan.jpeg" alt="Ewiger Frieden?"><p><strong>Liebe Freundinnen und Freunde des FIfF, liebe Mitglieder,</strong></p><p>als der Kalte Krieg anfang der 1990er-Jahre endete, hofften wir, dass damit auch die Zeit milit&#xE4;rischer Konflikte an ein Ende gekommen sei. Wie wir heute wissen, war diese Hoffnung tru&#x308;gerisch &#x2013; doch im Prinzip wusste das schon Immanuel Kant:</p><blockquote>Der Friedenszustand unter Menschen, die nebeneinander leben, ist kein Naturzustand (status naturalis), der vielmehr ein Zustand des Krieges ist, d. i. wenngleich nicht immer ein Ausbruch der Feindseligkeiten, doch immerw&#xE4;hrende Bedrohung mit denselben.<strong>1</strong></blockquote><p>Wurde Deutschland (und seine Nachbarstaaten) in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg von einem &#x201E;hei&#xDF;en&#x201C; Krieg verschont, bestand tats&#xE4;chlich die <em>immerw&#xE4;hrende Bedrohung</em> &#x2013; bis hin zur atomaren Vernichtung durch einen Krieg zwischen den Machtbl&#xF6;cken. Wer in den 1980er-Jahren aufgewachsen ist, kann sich sicher noch gut an Sirenenproben, u&#x308;bende Tiefflieger u&#x308;ber Wohngebieten, NATO-Man&#xF6;ver und Medienberichte u&#x308;ber eskalierende Atomru&#x308;stung erinnern &#x2013; in dieser Zeit und unter dieser Bedrohung wurde bekanntlich 1984 auch das FIfF gegru&#x308;ndet.<strong>2</strong></p><p>Dieser Konfrontation der Machtbl&#xF6;cke war mit dem Fall des eisernen Vorhangs scheinbar vorbei &#x2013; doch seit Bundeskanzler Scholz in der Folge des Angriffs Russlands auf die Ukraine die Zeitenwende ausgerufen und Bundesverteidigungsminister Pistorius den Begriff der Kriegstu&#x308;chtigkeit<strong>3</strong> in die Welt gesetzt hat, hat man immer mehr den Eindruck, dass sich Politiker:innen und Leitmedien gegenseitig in ihren eskalierenden Statements &#x2013; gepaart mit dem Aufbau eines Feindbilds Russland<strong>4</strong> &#x2013; u&#x308;bertreffen wollen. Aussagen von Donald Trump zur Zukunft der NATO<strong>5</strong> scheinen regelrechte Panik auszul&#xF6;sen. Einige Beispiele aus den letzten Tagen:</p><p>&#x2022; Der franz&#xF6;sische Pr&#xE4;sident Emmanuel Macron fordert, auf Kriegswirtschaft umzustellen und die Produktion von Waffen und Munition zu steigern. &#x201E;Selbst die Entsendung von Bodentruppen will Macron an diesem Abend nicht ausschlie&#xDF;en, auch wenn daru&#x308;ber, wie er zugibt, kein Konsens in der gemeinsamen Diskussion bestanden habe.&#x201C;<strong>6</strong></p><p>&#x2022; Von eigenen Atombomben fu&#x308;r die Europ&#xE4;ische Union spricht die Spitzenkandidatin der SPD fu&#x308;r die Europawahl, Katharina Barley.<strong>7</strong></p><p>&#x2022; &#x201E;Der Krieg muss nach Russland getragen werden&#x201C;, fordert der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter.<strong>8</strong> Er forderte gleichzeitig, das Sonderverm&#xF6;gen fu&#x308;r die Bundeswehr auf 300 Mrd. &#x20AC; zu erh&#xF6;hen.<strong>9</strong></p><p>&#x2022; Nicht fehlen darf in dieser Aufz&#xE4;hlung &#x201E;Oma Courage&#x201C; Marie-Agnes Strack-Zimmermann.<strong>10</strong> Zuletzt lie&#xDF; sie sich mit einem albernen Stierkopf auf dem T-Shirt ablichten, um fu&#x308;r die Lieferung von Taurus-Marschflugk&#xF6;rpern in die Ukraine zu werben.<strong>11</strong></p><p>Doch was wollen wir eigentlich unter Kriegstu&#x308;chtigkeit verstehen? Versuchen wir es in drei Dimensionen:</p><p>&#x2022; <em>Mentale</em> Kriegstu&#x308;chtigkeit &#x2013; die Menschen mu&#x308;ssen auf milit&#xE4;rische Eskalation geistig vorbereitet werden, sie fu&#x308;r notwendig halten oder gar wollen. Hier wurden bereits in der Vergangenheit gro&#xDF;e Erfolge erzielt. Es ist wohl davon auszugehen, dass die Techniken der Propaganda (a. k. a. Politische Kommunikation) im Lauf der Jahre deutlich verfeinert und perfektioniert wurden und werden<strong>12</strong> &#x2013; auch bei Kindern.<strong>13</strong></p><p>&#x2022; <em>Physische</em> Kriegstu&#x308;chtigkeit &#x2013; Menschen, die willens und f&#xE4;hig sind, den Krieg zu fu&#x308;hren und deren technische Ausstattung. Vorschl&#xE4;ge, Wehrkunde als Schulfach<strong>14</strong> und eine allgemeine Musterung fu&#x308;r den Wehrdienst<strong>15</strong> einzufu&#x308;hren, w&#xE4;ren erste Schritte in diese Richtung.</p><p>&#x2022; <em>Finanzielle</em> Kriegstu&#x308;chtigkeit &#x2013; Finanzielle Mittel, um die Kriegstu&#x308;chtigkeit herzustellen. Dafu&#x308;r gibt es das 2 %-Ziel der NATO, Sonderverm&#xF6;gen im deutschen Grundgesetz und Forderungen nach einer Kriegswirtschaft. Die akquirierten Mittel werden gro&#xDF;zu&#x308;gig ausgegeben &#x2013; leidet die Bundeswehr wom&#xF6;glich nicht an Geldmangel, sondern an dessen Verschwendung?<strong>16</strong> Die Akzeptanz fu&#x308;r eine h&#xF6;here Finanzierung der Bundeswehr &#x2013; auch auf Kosten von Einsparungen in anderen Bereichen &#x2013; liegt laut einer Umfrage bei 72 %.<strong>17</strong></p><p>Mit manchen Statements und Forderungen werden (noch) rote Linien u&#x308;berschritten &#x2013; es ist gut, dass Bundeskanzler Scholz vernu&#x308;nftig bleibt und sowohl die Lieferung der Marschflugk&#xF6;rper <em>Taurus</em> nach wie vor ablehnt<strong>18</strong> als auch Macron hinsichtlich der Bodentruppen in der Ukraine widerspricht.<strong>19</strong> Katharina Barley ruderte beim Thema Atomwaffen schnell zuru&#x308;ck. Doch all diese Verlautbarungen tragen zu einer Diskursverschiebung bei und erweitern den Bereich des sagbaren. <em>Man wird das doch einmal sagen du&#x308;rfen!</em> Ja, darf man, aber wir mu&#x308;ssen uns entschieden dagegen stellen.</p><blockquote>Wenn es Pflicht, wenn zugleich gegru&#x308;ndete Hoffnung da ist, den Zustand eines &#xF6;ffentlichen Rechts, obgleich nur in einer ins Unendliche fortschreitenden Ann&#xE4;herung wirklich zu machen, so ist der <strong>ewige Friede</strong>, der auf die bisher f&#xE4;lschlich sogenannte Friedensschlu&#x308;sse (eigentlich Waffenstillst&#xE4;nde) folgt, keine leere Idee, sondern eine Aufgabe, die, nach und nach aufgel&#xF6;st, ihrem Ziele (weil die Zeiten, in denen gleiche Fortschritte geschehen, hoffentlich immer ku&#x308;rzer werden) best&#xE4;ndig n&#xE4;her kommt.<strong>20</strong></blockquote><p>Lasst uns gemeinsam um friedliche L&#xF6;sungen ringen. Milit&#xE4;rische Eskalation hat selten in der Geschichte etwas Gutes bewirkt.</p><p>Mit FIfFigen Gru&#x308;&#xDF;en<br>Stefan Hu&#x308;gel</p><p></p><p><strong>Anmerkungen</strong></p><p>1 Kant I (1984 [1781]) Zum ewigen Frieden. Stuttgart: Reclam, S. 10</p><p>2 Damit begeht auch das FIfF in diesem Jahr sein 40-j&#xE4;hriges Bestehen, was im weiteren Verlauf des Jahres noch zu feiern sein wird &#x2026;</p><p>3 Es f&#xE4;llt auf, dass Pistorius von <em>Kriegstu&#x308;chtigkeit</em> &#x2013; nicht etwa von <em>Verteidigungstu&#x308;chtigkeit</em> &#x2013; gesprochen hat.</p><p>4 Strack-Zimmermann: Bundeswehr braucht ein Feindbild. 31. Mai  2022, dpa-Newskanal zit. nach sueddeutsche.de,  https://www.sueddeutsche.de/politik/verteidigung-strackzimmermann-bundeswehr-braucht-ein-feindbild-dpa.urn-newsmldpa-com-20090101-220531-99-497796</p><p>5 Deutsche Politiker entsetzt u&#x308;ber Trump-&#xE4;u&#xDF;erung zur Nato, Spiegel online, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/donald-trumpund-die-nato-aeusserung-deutsche-politiker-entsetzt-a-a1200f43-0391-474f-891d-4d271d172cfe</p><p>6 Sandberg B (2024) &#x2026; und dann spricht Macron u&#x308;ber Bodentruppen, Spiegel online, https://www.spiegel.de/ausland/ukraineunterstuetzerkonferenz-in-paris-was-laesst-sich-tun-fuer-die-ukrainea-91cd3550-97ff-43d0-b200-f70893a325e4</p><p>7 Barley bringt eigene EU-Atombomben ins Gespr&#xE4;ch, Spiegel online, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/katarina-barley-spdspitzenkandidatin-fuer-die-europawahl-bringt-eu-atombomben-fuereuropaeische-armee-ins-gespraech-a-263da72d-c631-4bfa-aa1d-94-f9f77cb8cc</p><p>8 Naumann F (2024) &#x201E;Krieg muss nach Russland getragen werden&#x201C;: CDU-Experte fordert Eskalation &#x2013; gegen den Worst Case, FR online, https://www.fr.de/politik/ukraine-waffen-deutschland-forderungappell-kiesewetter-cdu-russland-krieg-putin-zr-92825380.html</p><p>9 CDU-Verteidigungspolitiker will 300 Milliarden Euro fu&#x308;r Bundeswehr, Zeit online, https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-02/roderich-kiesewetter-verteidigung-bundeswehr-sondervermoegennato-donald-trump</p><p>10 Zippel T (2023) Abgehoben im Kampfjet: Bundeswehr fu&#x308;hrt Sonderflug fu&#x308;r FDP-Politikerin durch. Ostthu&#x308;ringer Zeitung, https://www.otz.de/politik/abgehoben-im-kampfjet-bundeswehr-fuehrt-sonderflug-fuerfdp-politikerin-durch-id239341153.html</p><p>11 Wieduwilt H (2024) Politikerin tr&#xE4;gt Kriegsbotschaft auf einem T-Shirt &#x2013; ist das stimmig? n-tv, https://www.n-tv.de/politik/politik_wieduwilts_woche/Politikerin-traegt-Kriegsbotschaft-auf-einem-TShirt-ist-das-stimmig-article24759493.html</p><p>12 T&#xF6;gel J (2023) Kognitive Kriegsfu&#x308;hrung. Neueste Manipulationstechniken als Waffengattung der NATO, Frankfurt am Main: Westend</p><p>13 Ich bin ein gro&#xDF;er Verfechter des &#xF6;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ein besonders verst&#xF6;rendes (oder gar: widerliches) Beispiel scheint mir dennoch der Videoclip &#x201E;Kein Taurus fu&#x308;r die Ukraine?&#x201C; (https://www.youtube.com/shorts/kgsVFZXnkAE) zu sein. Mein Versuch, das als Satire zu verstehen, ist leider gescheitert. Ein Kommentar dazu findet sich z. B. bei Voges C (2024) ZDF-Waffenkunde fu&#x308;r den Nachwuchs: Taurus? Na &#x201E;logo&#x201C;?, Telepolis,https://www.telepolis.de/features/ZDFWaffenkunde-fuer-den-Nachwuchs-Taurus-Na-logo-9643868.html</p><p>14 Alan Posener (2022) Fu&#x308;r Wehrkunde im Schulunterricht, Zeit online, https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2022-06/wehrkunde-schule-unterrichtarmee/komplettansicht. Zuletzt wurden von Bildungsministerin Stark-Watzinger &#xE4;hnliche Vorschl&#xE4;ge gemacht: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/schulen-katastrophenschutz-100.html</p><p>15 Wehrbeauftragte H&#xF6;gl bringt Ru&#x308;ckkehr der Musterung ins Spiel, Spiegel online, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehreva-hoegl-bringt-rueckkehr-der-musterung-ins-spiel-a-10b712ef-2ece-48b1-8775-c7b50bdce875</p><p>16 Gebauer M (2024) Rechnungshof ru&#x308;gt geplanten Milliardendeal fu&#x308;r neue Soldatenkopfh&#xF6;rer, Spiegel online, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/rechnungshof-ruegt-geplanten-milliardendealfuer-neue-soldaten-kopfhoerer-a-90e70e6e-da96-4184-9fc7-9967b2040667</p><p>17 Das ergab eine Erhebung von statista im Februar 2024: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/967899/umfrage/umfrage-zuausgaben-fuer-bundeswehr-und-verteidigung-in-deutschland/. Ob daraus auch die Bereitschaft zum eigenen Verzicht folgt, also &#x2013; beispielsweise  &#x2013; die gerade demonstrierenden Landwirte auf die Subventionierung des Diesels zu Gunsten der Bundeswehr verzichten wu&#x308;rden,  wurde nicht erhoben.</p><p>18 Scholz begru&#x308;ndet Ablehnung der Taurus-Lieferung, Spiegel online, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ukraine-olafscholz-begruendet-ablehnung-der-taurus-lieferung-a-3a43bb97-3709-4e24-80c9-dafb6ca2de75</p><p>19 Scholz stellt sich gegen Macron-&#xE4;u&#xDF;erungen u&#x308;ber Bodentruppen, Spiegel online, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ukraine-kriegolaf-scholz-stellt-sich-gegen-aeusserungen-von-emmanuel-macronueber-bodentruppen-a-10557ca4-169b-4a34-a505-52fa965b8147</p><p>20 Kant I (1984 [1781]) a. a. O., S. 56</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>